Bericht von der Sitzung des Ortschaftsrates Aalen-Ebnat am 3. März 2010

Nachdem der Gemeinderat äußerst knapp den Zuschussantrag auf Bundesfördermittel für den Bärenplatz abgelehnt hat, ist jedoch weiterhin der bereits vor Monaten gestellte Antrag auf Fördermittel aus dem ELR-Programm des Landes existent. Im April wird dazu mit einer Entscheidung gerechnet. m Haushalt der Stadt ist für 2010 eine Baurate in Höhe von 50.000 € für den Bärenplatz vorhanden, in der mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2011 sind 450.000 € und für das Jahr 2012 320.000 € für dieses Vorhaben veranschlagt. Der derzeit dem Fahrverkehr Vorrang gewährende Ortskern soll künftig den Fußgängern und Kindern mehr Bedeutung einräumen. Die bisher 7 Meter breite Fahrbahn der Ebnater Hauptstraße soll auf 6,50 Meter reduziert werden, wobei beidseits davon jeweils 25 cm Pflasterfläche geplant ist, die reine asphaltierte Fläche wird noch eine Breite von 6 Metern aufweisen. Die Parkplatzanzahl wird gegenüber dem jetzigen Zustand nicht reduziert, nur klarer geordnet. Westlich der bestehenden Linde am Bärenplatz ist ein Standort für einen Brunnen aus dem Nachlass der Familie Sternbacher angedacht.
Der Ortschaftsrat war sich einig, dass die Sanierung des Bärenplatzes überfällig ist. Die Aufenthaltsqualität und die Situation für die Bürger, die Anwohner und die Geschäfts- und Gewerbetreibenden Ebnats soll nachhaltig verbessert werden. Mit den Anwohnern des Bärenplatzes fanden bereits positive Vorgespräche statt. Dem Ortschaftsrat war wichtig, in die Detailplanung des Bärenplatzes einbezogen zu werden. Gefordert wurde ein Gesamtkonzept, dass nicht nur Pflasterarbeiten, sondern auch Bepflanzungen und Beleuchtung beinhaltet.

Der Ortschaftsrat Ebnat stimmte den Grundzügen der Planungen des Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim AMINDE, Vorentwurf Gestaltung A.2 vom 25.03.2009 mit den Änderungen vom 11.06.2009 zur Umgestaltung des „Bärenplatzes“ Bauabschnitte 1 und 2 (Münzstraße, Graf-Hartmann-Straße, Ebnater Hauptstraße, Seestraße) zu, gegebenenfalls offene Detailfragen (z. B. Busbuchten) werden mit der Ausführungsplanung beschlossen.
© Stadt Aalen, 08.03.2010
$(text:b:2. Vergabe der Kinderfestbewirtschaftung 2010)$ Der Ortschaftsrat Ebnat beschloss, die Kinderfestbewirtschaftung 2010 an den Förderverein der Grundschule Ebnat zu vergeben. Das diesjährige Kinderfest findet am Samstag, 24. Juli 20120 statt. $(text:b:3. Bekanntgaben und Anfragen)$ Der Sportverein Ebnat hat einen Antrag auf Einbringung eines Kunstrasens auf dem alten Sportplatz Ebnat gestellt, der an Herrn Bürgermeister Fehrenbacher sowie das Schul-, Sport- und Kulturamt weitergeleitet wurde. Fehlende Tornetze für verschiedene Ebnater Sporteinrichtungen sind bereits bestellt. Die Verkehrsschau soll sich in nächster Zeit mit der Verkehrssicherheit im Bereich des Fußgängerüberweges über die Ebnater Hauptstraße im Bereich der Metzgerei Kröner befassen; durch zunehmend nicht anhaltende Verkehrsteilnehmer sind speziell Kinder gefährdet. Die Aufstellung der Geschwindigkeits-Anzeigetafel in Ebnat wurde angemahnt. Nachdem dieser Winter große Frostschäden verursacht hat, wurde aus der Mitte des Ortschaftsrates auf die dringende Behebung der Straßen- und Feldwegschäden hingewiesen. Aufgrund der hohen Räum- und Streukosten des städtischen Bauhofs sowie der schlechten städtischen Finanzlage muss damit gerechnet werden, dass nicht alle Schäden im gewohnten Umfang behoben werden können. Der notwendige Ersatz von Sportgeräten in den Ebnater Sporthallen wurde angesprochen. In Sachen Einrichtung der Verlässliche Grundschule in Räumen der Gartenschule ist man weiterhin im Dialog mit der Stadtverwaltung. Durch die Aufnahme von unter Dreijährigen in die Kindergärten bei freien Plätzen ist das Personal stärker gefordert, man hofft auf eine Erhöhung der Personalschlüssels seitens der Landesregierung. In der Lange Straße fanden im Mai und November letzten Jahres Geschwindigkeits-messungen statt, jeweils zwischen ca. 7 und 9 Uhr. Insgesamt wurden 196 Fahrzeuge gemessen, davon waren 18 Fahrzeuge 6 – 10 kmh zu schnell, 6 Fahrzeuge 11 – 15 kmh zu schnell und ein Fahrzeug 16 – 20 kmh zu schnell. Angeregt wurde, Geschwindig-keitsmessungen auch zu anderen Tageszeiten, z.B. während des Feierabendverkehrs, durchzuführen.

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